Programmierungen

 

Wahrscheinlich kennen Sie den Ausdruck „Programmierungen“ aus der Computersprache.
Ich verwende ihn hier bewusst, um aufzuzeigen, dass nicht nur Computer, sondern auch Menschen, bewusst und oder unbewusst, „programmiert“ werden können.

Vorab möchte ich erwähnen, dass es für mich selbstverständlich ist, dass wir alle schon mehrfach gelebt haben. Ich erwarte natürlich nicht, dass Sie mir sofort zustimmen, insbesondere nicht, wenn Sie zum ersten Mal mit der Thematik in Berührung kommen. Bitte versuchen Sie nachstehende Ausführungen als bildliche Erklärungen anzunehmen; sie sind wichtig, um die Rückführungstherapie (RF T) zu verstehen.


Beispiel für eine bewusste Programmierung:
  
Ein Kind wird von seinen Eltern mit „Minderwertigkeitsprogrammierungen“ überschüttet: “Du kannst nichts, du bist nichts, das hast du aber schlecht gemacht!“
Die Saat dieser Programmierungen geht schon in der Schule auf. Das Kind traut sich kaum etwas zu und wenn, läuft es meist falsch. Unnötig zu erwähnen, dass dieses Kind als Erwachsener wahrscheinlich unter Minderwertigkeitskomplexen leiden wird.

Bewusste Programmierungen setzen eine Erinnerung voraus. Psychotherapeutische Methoden können durch Bewusstmachung solche Programmierungen relativieren oder aufheben.
 


Komplizierter wird es bei den unbewussten Programmierungen:

Hier möchte ich ein sehr passendes Beispiel aus dem Buch von Trutz Hardo aufzeigen („Das große Buch der Reinkarnationstherapie“, S.77)

Ein Erwachsener hat immer noch große Angst vor Hunden. Als fünfjähriger wurde er von einem Hund gebissen und als zweijähriger von einem Hund umgestoßen. Damit hätte man nach Auffassung herkömmlicher Psychotherapie die beiden Ursachen für die Hundephobie gefunden. Die entsprechende Therapie kann angesetzt werden, um die Angst zu mindern oder aufzuheben. Meistens zieht sich so eine Therapie lange hin und bringt oftmals keine dauerhaften Ergebnisse.

In der RF T leite ich Sie weiter zurück. Ich nenne es frühere Leben. Ob Sie daran glauben spielt keine Rolle. Nehmen Sie die entstehenden Bilder einfach an.
Vielleicht werden Ihnen in diesen Bildern Szenen gezeigt, in denen Sie sich in Russland als Fallensteller sehen und von Wölfen zerrissen werden. Hier wurde die eigentliche Ursache für Ihr Unterbewusstsein gesetzt.
Solange nicht die eigentliche Hauptursache, egal in welcher Zeit angesiedelt, gefunden, bewusst gemacht und aufgelöst wird, kann ein bestimmtes Symptom nicht bleibend geheilt werden. Wenn Sie jedoch selbst die Verursachung finden, reicht meistens eine Sitzung aus, um das Problem zu mindern oder zu beheben. Meine Aufgabe besteht darin, Sie zu diesem Hauptproblem zu leiten, damit Sie es erkennen und auflösen.
Sie haben richtig gelesen! Das alles machen Sie selbst, ich begleite Sie auf Ihrem Weg und achte darauf, dass Sie die richtigen Abzweigungen nehmen.

Wie in der Computerwelt gibt es auch im Leben falsche oder zumindest unsinnige Programmierungen. Positiv gesehen programmiert sich das Unterbewusstsein als Warnung („Geh nicht so nahe an den Hund ran, er könnte Dich beißen!).

Negativ gesehen haben Sie Ängste, die absolut unsinnig oder übertrieben sind.

Programmierungen erfolgen im Unterbewusstsein automatisch durch extreme Auslöser (z. B. Tod) oder durch immer wiederkehrende Aussagen („Du bist zu nichts zu gebrauchen“).
Wie bei Computern verhält sich ein entsprechendes Programm auch nach vielen Jahren (Leben) exakt gleich, auch wenn die damalige sinnvolle Programmierung („Pass auf vor den Wölfen“) in unserem heutigen Leben (Angst vor Hunden) zumindest stark übertrieben wirkt.

Wichtig: Dein Unterbewusstsein vergisst nie!

 

“Geistiges Heilen dient der Aktivierung der Selbstheilungskräfte und ersetzt nicht die Diagnose oder Behandlung durch den Arzt oder Heilpraktiker. Ich mache keine Versprechen hinsichtlich Heilung oder Linderung eines Problems.“